I love Israel – אני אוהב את ישראל

So, bevor ich die nächsten Wochen viel unterwegs sein werde – hier noch ein kleiner Rückblick auf vergangene Reisen in ein Land, daß mir mittlerweile wirklich sehr ans Herz gewachsen ist: Israel

In den letzten Jahren bin ich sage und schreibe über 30 Mal nach Tel Aviv gejettet – meist beruflich aber auch „ganz privat“ eine  Woche mit den Kids und Udo und Anita. Davon werde ich aber ein andermal berichten.

Los ging es mit den „business trips“ denke ich ca. 2005 als wir den Kollegen in Israel von den Vorzügen unsere Web Dynpro-Technologie überzeugen sollten (erfolgreich versteht sich!)

Damals war es noch alles andere als selbstverständlich, dass „man“ die Kollegen in Tel Aviv besuchte, und so war ich froh, daß mich Bertram begeitet hat. Nicht zum letzten Mal im übrigen und wir hatten dabei viele sehr entspannte Abende am Strand, bei Falafel und Humus und bei Gespräche über Gott und die Welt. Neben Bertram war natürlich auch Udo mein treuer Israel-Gefährte – mit den gleichen Abenden und den gleichen Gesprächsthemen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Bertram und ich beim ersten Mal gestaunt haben, daß der Flughafen, die Straßen und das ganze Land eben nicht eine einzige Festung ist, daß eben nicht überall Panzer stehen und daß man eben nicht jederzeit um sein Leben fürchten muß.

Wobei das Thema „Nahost-Konflikt“ natürlich immer wieder angesprochen wurde im Kreise der Kollegen – sei es beim „business dinner“, beim Kaffee-Klatsch auf der phänomenalen Dachterrasse auf dem SAP-Tower oder bei einer der vielen privaten Einladungen, die wir über die Jahre annehmen durften. Es war den Kollegen immer ein Anliegen „ihre“ Sicht darzulegen – und nach ein paar Bierchen waren selbst so „heikle“ Themen wie die Mauer, die um die palästinensischen Gebiete gebaut wurde, möglich und Diskussionsstoff.

Und was mich wirklich glücklich macht: ich als „Deutscher“ hatte nie, und ich betone NIE !, auch nur ansatzweise das Gefühl, daß ich noch „der Nazi“ bin oder daß der 2.Weltkrieg und der Holocaust noch immer zwischen Deutschen und Israelis steht. Natürlich ist all das nicht vergessen und darf auch nie in Vergessenheit geraten – aber meine diesbezüglich nur positven Erfahrungen in Israel lassen mich doch optimistisch in die Zukunft schauen.

Empfangen wurden wir natürlich schon bei unserem ersten Besuch von Yossi, dem in-offiziellen SAP-Taxifahrer, der meist mehr über die zukünftige Strategie der Firma wußte, als wir selbst. Eine Fahrt mit Yossi und man war wieder informiert über Shai´s Pläne oder Klaus´Absicht, die Firma zu verlassen.

Über die Jahre waren all die Workshops und Meetings, die mich nach Israel geführt haben, fast schon „Routine“ und anstatt nach Walldorf ging es einfach nach Tel Aviv. Manchmal nur für einen Tag, manchmal für die ganze Woche und wenn es das Reisebudget erlaubte, auch mal übers Wochenende bzw. dann gleich für 2 Wochen. Und ich habe es jedes Mal genossen 😉

Meine ganz persönliche Hitliste, warum man(n) in Tel Aviv gewesen sein sollte, lautet folgermaßen:

Wunderbare Restaurants wohin man guckt – ob türkisch, hebräisch, jüdisch, spanisch oder irgendeine Kombination davon – einfach herrlich und immer super lecker. Und wenn man dann noch mit Blick aus Meer oder den Hafen sitzt, ist alles gut! Dank an Yahali, der immer die besten Tips auf Lager hatte – ein echter Feinschmecker eben.

Ein toller Strand– perfekt für morgendliche Jogging-Runden, abendliches Baden oder Relaxen. Dann natürlich mit einem Bierchen oder einem israelischen Rotwein – und immer Falafel und Humus bitte.

Eine sehr herzliche Gastfreundschaft der Kollegen. Ich war eingeladen zu den unterschiedlichsten Feiern und Anlässen – teils als SAP-Veranstaltung, wie das Neujahrsfest aber oft auch im privaten Rahmen (wie zum Beispiel bei Oren und Anastasia oder beim Bierchen nach dem Büro mit Nisim, Eli, Anat, Yahali, Ohad, Ilan und wie sie allen heißen …

Viel Kultur wohin man schaut. Natürlich in Jerusalem, aber auch in Tel Aviv oder Jaffa.

Last but absolutly not least: schöne Frauen, soweit das Auge reicht 😉

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