„Die Band“-Reloaded: Vorwort

Vorwort zur „Reloaded“ Ausgabe

Im letzten Jahrtausend habe ich u.a. (zu?) viel Douglas Adams gelesen – zudem war ich  (unglücklich) verliebt. Was lag da näher als beides zusammenzubringen, und eine höchst fiktive Geschichte mit (im Nachhinein erschreckend klarem) Bezug zu Realität zu kreieren.

In insgesamt 2 Teilen wird die Geschichte „DER BAND“ erzählt – mit allerlei Blödsinn dazwischen – teils heute noch vergnüglich, teils heute nicht mehr ganz nachvollziehbar.

Die „Reloaded“ Ausgabe enthält nun die besten Teilen daraus – leicht überarbeitet ohne aber das Original entscheidend zu verändern.

Viel Spass beim Lesen wünscht Euch

Jochen

P.S. Und ja, damals liebte ich verschachtelte Sätze!!! 😉

Vorwort der Original-Version

Da jedes Buch mit einem Vorwort beginnt, beginnt natürlich auch dieses Buch mit einem Vorwort.

Der geneigte Leser und die geneigte Leserin wird sich wahrscheinlich schon jetzt fragen, was einen ab und zu ganz vernünftig denkenden jungen Menschen, den manche gar als „langweilig“ bezeichnen (der aber eigentlich sehr amüsant und unterhaltsam sein kann (so glaubt er wenigstens), wenn man ihn läßt, wenn er in der richtigen Stimmung dazu ist, und wenn die richtigen Leute am Tisch sitzen, und der am liebsten jeden Abend etwas unternehmen würde, aber leider viel zu selten jemanden findet der dieses Verhalten teilt) dazu bringt, seine Zeit mit dem Schreiben folgender Geschichte zu verbringen – wenn Sie einer der wenigen sind, die sich das bisher noch nicht gefragt haben, werden sie das spätestens nach diesem Vorwort nachholen (dies war übrigens keineswegs der längste Satz des Buches !!!).

Diese Frage hat sich der Autor zugegebenermaßen auch schon des öfteren gestellt, aber leider hat auch er noch keine vernünftigere Antwort gefunden, als daß er damit natürlich viel Geld verdienen und zum Schwarm aller Frauen werden möchte. Aber kann das als Rechtfertigung für all das folgende gelten ???

Namen, Personen und Handlung der folgenden Geschichte sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit lebenden Exemplaren der Gattung „Mensch“ sind rein zufällig aber (zum Teil) durchaus gewollt. Der Autor beabsichtigt  damit aber keineswegs, den Einen oder die Andere zu diffamieren oder zu verletzten, eher das Gegenteil ist der Fall; sollte sich also der Eine oder die Andere in der einen oder der anderen Person aus der Geschichte wiedererkennen, so ist das ein Indiz dafür, das der Eine oder die Andere den Autor auf die eine oder die andere Weise inspiriert hat (was in diesem Zusammenhang als Kompliment zu werten ist).

Dieser durchaus beabsichtigte Bezug zum wirklichen Leben, wird es dem Außenstehenden sicherlich ab und zu erschweren, den Witz dieser Geschichte zu verstehen (der, so kann Ihnen der Autor versichern, wirklich vorhanden ist, meistens aber zwischen den Zeilen steht), aber das sollte für niemanden ein Grund sein, dieses Buch nicht bis zum Ende zu lesen, und es erst danach zu vernichten.

Um es dem Außenstehenden aber zu erleichtern, wird der Autor, sofern nötig, darauf hinweisen, wenn es sich um einen Insiderwitz handelt.

Ein auch für den Autor recht interessanter Gesichtspunkt ist die Tatsache, daß nicht einmal er zum Entstehungszeitpunkt dieses Vorwortes die geringste Ahnung geschweige denn ein Konzept hat, wie er die nächsten ungefähr 100 Seiten füllen soll – aber vielleicht ist gerade die dadurch gleichsam geforderte wie geförderte Kreativität und Spontaneität dem Unterhaltungswert dieser Geschichte dienlich.

Da durchaus damit zu rechnen ist, daß dieses Buch eine bedeutende Rolle in der deutschen Nachkriegsliteratur übernehmen wird, und somit früher oder später auch von unschuldigen (hier im Sinne von „dazu gezwungenen“  zu verstehen) Schülerinnen und Schülern im Deutschunterricht behandelt werden wird, möchte der Autor schon heute all die übereifrigen DeutschlehrerInnen, die in jedem Wort einen tieferen Sinn suchen, darauf hinweisen, daß wirklich (fast) nichts an dieser Geschichte irgendeine tiefere Bedeutung hat, und somit das Werk völlig ungeeignet ist  für Textanalysen und Fragen wie „Welcher kausaler Zusammenhang läßt sich zwischen Semantik  und Syntax erkennen ??“ oder  „Was wollte der Autor damit ausdrücken ??“. Denn die einzig vernünftige Antwort darauf müßte dann lauten „FAST NICHTS !!!“

Gerade diese teilweise geradezu penetrante Wortklauberei von Seiten der Lehrkräfte für das Fach „Deutsch“ hat nach Meinung des Autors übrigens dazu geführt, daß immer weniger jungen Menschen ein Buch einfach so zur Unterhaltung lesen. Die meisten setzen sich lieber vor den Fernseher und lassen sich von Sendungen berieseln, die eigentlich wegen Volksverdummung auf den Index „jugendgefährdender Medien“ gehörten. Aber vielleicht wird dieses Buch ja eine Trendwende in dieser Entwicklung einleiten – zu wünschen wäre es dem deutschen Volke ja wirklich.

Oder um es mit den Worten unseres Bundeshelmut zu sagen: „Die Karawane zieht weiter, und wer zu früh kommt, den bestraft die Freundin“ oder so ähnlich.

Der Autor möchte in diesem noch jungfräulichen Stadium des Buches daraufhinweisen, daß die ausschließliche Verwendung von „man“ (z.B. in Form von „man geht“ oder „man sieht“) keineswegs als Diskriminierung der verehrten Weiblichkeit zu verstehen ist, sondern lediglich aus Gewohnheit und Konvention erfolgt. Soweit es dem Autor möglich ist, wird er aber zusätzlich zu „man“ auch „frau“ verwenden, um seiner tiefen Verbundenheit zum weiblichen Geschlecht ausreichend Ausdruck zu verleihen.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, daß der Autor in loser Folge unter der Rubrik „Was noch nie jemanden interessierte, und darum auch noch nie jemand danach gefragt hat“ Eigentümliches aus der Welt der Nachrichten einstreuen wird, um dem geneigten Leser sowie der geneigten Leserin zu verdeutlichen, daß nicht alles, was man oder frau „Schwarz auf  Weiß“ zu Lesen bekommt, die Druckerschwärze wert ist, mit dem es gedruckt ist. Diese Teile sind also NICHT erfunden, sondern wurden wirklich in der zitierten Form in für jedermann zugänglichen Printmedien veröffentlicht.

Nun ist es aber an der Zeit den geneigten Leser und die geneigten Leserin nicht länger auf die Folter zu spannen, und endlich mit der Geschichte zu beginnen. Wohl auf denn, oder wie unsere badischen Mitbürger zu sagen pflegen: „ALLA GUUD !!!“ (es ist übrigens nur ein Gerücht, daß die Landesregierung von Baden-Württemberg eine Kampagne mit dem Slogan „Mein Freund spricht badisch “ zur Stärkung der badischen Minderheit plant).